Christian Bauschert
Seit 2018 bist Du Teil der SMW, Christian, und seit Kurzem auch frisch gebackener Abwassermeister. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Meisterbrief! Als Erster in unserem neuen Format „SMW TeamStories“ freuen wir uns besonders, Dich näher kennenzulernen. Mit fünf kurzen Fragen möchten wir mehr über Deinen beruflichen Weg, Deinen Arbeitsalltag und Deine Erfahrungen als stellvertretender Betriebsleiter im Bereich Abwasser bei der SMW erfahren.
Wie sieht Dein beruflicher Background aus?
Ich habe ursprünglich eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gemacht und im Anschluss den Feinwerkmechaniker-Meister absolviert. Danach war ich im Maschinenbau tätig, unter anderem in Luxemburg im Formenbau. Dort ging es um die Herstellung von Formen für die Reifenproduktion. Später habe ich mich beruflich neu orientiert und bin 2018 zur SMW gekommen. Vor kurzem habe ich zusätzlich die Weiterbildung zum Abwassermeister abgeschlossen. Damit habe ich heute zwei Meistertitel.
Wie bist Du zur SMW gekommen, und was hat Dich an dem Bereich besonders angesprochen?
Ich war damals noch im Maschinenbau tätig, wollte mich aber beruflich verändern. Vor allem die lange Fahrzeit nach Luxemburg war auf Dauer für mich nicht ideal.
Als ich dann die Stelle bei der SMW gesehen habe, hat mich das Aufgabenfeld direkt angesprochen. Besonders die Vielseitigkeit fand ich spannend. Im Vergleich zu meiner vorherigen Tätigkeit spielt sich die Arbeit nicht nur an einem Ort ab, sondern im gesamten Einzugsgebiet. Man ist im Büro, aber auch draußen unterwegs und hat mit ganz unterschiedlichen Themen zu tun.
Genau diese Mischung und die Möglichkeit, mich fachlich weiterzuentwickeln, haben mich überzeugt.
Was gehört zu Deinem Arbeitsalltag bei der SMW?
Mein Hauptaufgabengebiet ist der Netzbetrieb, also alles, was rund um das Kanalnetz anfällt. Dazu gehört zum Beispiel die Koordination von externen Firmen, die Kanäle reinigen oder mit Kameratechnik befahren. Außerdem übernehme ich Vertretungsaufgaben, teile bei Bedarf Mitarbeitende ein und kümmere mich um Fremdwassermessungen im Kanal. Dabei wird festgestellt, wie viel Wasser von außen in die Kanäle eindringt, das dort eigentlich nicht hingehört. Hinzu kommen allgemeine Aufgaben auf der Anlage, zum Beispiel Rundgänge oder organisatorische Themen. Insgesamt ist mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich – kein Tag ist wie der andere.
Was schätzt Du besonders an Deiner Arbeit und an Deinem Team?
Ich schätze vor allem die Vielseitigkeit meiner Aufgaben, das gute Arbeitsklima und die Nähe zur Region. Ich bin gerne hier unterwegs und finde es schön, in meinem eigenen Umfeld zu arbeiten. Im Team funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut, und genau das macht im Alltag viel aus. Außerdem gefällt mir, dass meine Arbeit einen konkreten Nutzen hat. In unserem Bereich sieht man direkt, wie wichtig die Aufgaben für Umwelt, Infrastruktur und die Menschen vor Ort sind.
Was macht die SMW für Dich als Arbeitgeberin besonders, und warum würdest Du sie weiterempfehlen?
Die SMW bietet ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Dass ich während meiner Zeit hier noch den Abwassermeister machen konnte, zeigt für mich auch, dass Entwicklung unterstützt wird. Gleichzeitig passt das Gesamtpaket: kurze Wege, ein gutes Team und eine sinnvolle Tätigkeit.
Ich würde die SMW weiterempfehlen, weil die Arbeit hier viel abwechslungsreicher ist, als viele vielleicht denken. Der Bereich Abwasserbewirtschaftung hat oft noch ein falsches Image, dabei steckt unglaublich viel Technik, Organisation, Verantwortung und auch Umweltschutz dahinter. Wer gerne flexibel arbeitet, sich für Zusammenhänge interessiert und nicht jeden Tag nur am gleichen Platz sitzen möchte, ist hier genau richtig.
Vielen Dank, Christian! Wir freuen uns, dass Du Teil der SMW bist und mit Deiner Erfahrung und Deinem Engagement unseren Bereich Abwasserbewirtschaftung mitgestaltest.